þÿ<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/html4/loose.dtd"> <html> <head> <meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-16"> <title>Das Drei-Ringe-Modell von RENZULLI und das Triadische Interdependenzmodell von MÖNKS</title> <script language="JavaScript" type="text/JavaScript" src="Res/code/shared.js"></script> <script language="JavaScript" type="text/JavaScript" src="Res/code/boxController.js"></script> <script language="JavaScript" type="text/JavaScript" src="Res/code/boxSettings.js"></script> <script language="JavaScript" type="text/JavaScript" src="Res/tree/tree.js"></script> <script language="JavaScript" type="text/JavaScript" src="Res/tree/tree_items.js"></script> <script language="JavaScript" type="text/JavaScript" src="Res/tree/tree_tpl.js"></script> <link href="Res/styles/shared.css" rel="stylesheet" type="text/css"> <link href="Res/styles/DynamicOutline.css" rel="stylesheet" type="text/css"> </head> <body id="page" onload="init()"> <!-- BEGIN PAGE HEADER --> <table id="pageHeader"> <tr> <td class="left" rowspan="3"> <a class="noHover" href="index.html" target="_parent"> <img src="Res/images/logo.gif" alt=""></a> </td> <td class="right"> <!-- BEGIN TOOLS UTILITIES--> <div class="utilities"> <span class="command"> <a href="index.html" target="_parent"> <span class="label">Startseite</span> </a> </span> <span class="utilities_toc"> | <span class="command"> <a href="contents.htm" target="_parent"> <span class="label">Inhalt</span> </a> </span> </span> <!-- BEGIN HEADER UTILITIES OVERVIEW SNIPPET --> | <span class="command"> <a href="map.htm" target="_parent"> <span class="label">Übersichtsmap</span> </a> </span> <!-- END HEADER UTILITIES OVERVIEW SNIPPET --> <!-- BEGIN HEADER UTILITIES LEGEND SNIPPET --> | <span class="command"> <a href="javascript:openPopup('legend.htm','Legend','scrollbars=yes,resizable=yes,left=20,top=20,width=240,height=450')"> <span class="label">Iconlegende</span> </a> </span> <!-- END HEADER UTILITIES LEGEND SNIPPET --> </div> <!-- END TOOLS UTILITIES--> </td> </tr> <tr> <td class="right"> <div class="mapName">Begabtenförderung in Thüringen</div> </td> </tr> <tr> <td class="right"> <div class="contactInformation">&nbsp;&nbsp;<a href="mailto:MBrodbeck@thillm.thueringen.de">MBrodbeck@thillm.thueringen.de</a></div> </td> </tr> </table> <!-- END PAGE HEADER --> <!-- BEGIN PAGE BODY--> <!-- BEGIN SIDE NAVIGATION WRAPPER--> <table> <tr> <td class="outlineColumn"> <!-- Ensure minimum width of outline--> <img class="emptyImage" src="Res/images/empty.gif" width="190" height="1" alt=""> <!-- DYNAMIC OUTLINE - START --> <div class="dynamicOutline"> <div class="tree" style="padding: 5px;"> <script language="JavaScript" type="text/JavaScript">new tree (TREE_ITEMS, TREE_TPL);</script> </div> </div> <!-- DYNAMIC OUTLINE - END --> </td> <td class="bodyColumn"> <!-- END SIDE NAVIGATION WRAPPER--> <table id="pageBody"> <col class="main"> <col class="right"> <!-- BEGIN BREADCRUMBS--> <tr id="breadcrumbsAndPageNavigation"> <td class="breadcrumbs" valign="top"> <!-- BEGIN NAVIGATION BREADCRUMBS ITEM--> <span class="breadcrumb"> <a href="index.html">Startseite</a> <span class="separator">&gt;</span> </span> <!-- END NAVIGATION BREADCRUMBS ITEM--> <!-- BEGIN NAVIGATION BREADCRUMBS ITEM--> <span class="breadcrumb"> <a href="Modelle.html">3. Modelle</a> <span class="separator">&gt;</span> </span> <!-- END NAVIGATION BREADCRUMBS ITEM--> <!-- BEGIN NAVIGATION BREADCRUMBS HERE--> <span class="breadcrumb"> 3.1 Das Drei-Ringe-Modell von RENZULLI und das Triadische Interdependenzmodell von MÖNKS </span> <!-- END NAVIGATION BREADCRUMBS HERE--> </td> <td class="pageNavigation" valign="top"> <!-- START PAGE NAVIGATION NEXT IN SEQUENCE IMAGES --> <span class="commands"> <span class="command"> <img src="Res/images/previous_button.gif" alt=""> <a href="Modelle.html"> <span class="label">Zurück</span></a> </span> &nbsp;&nbsp; <span class="command"> <a href="DasMnchnerHochbegabungsmodell.html"> <span class="label">Vor</span></a> <img src="Res/images/next_button.gif" alt=""> </span> </span> <!-- END PAGE NAVIGATION NEXT IN SEQUENCE IMAGES --> </td> <td class="right" valign="top"> </td> </tr> <!-- END BREADCRUMBS--> <tr class="topic"> <td class="main" valign="top" colspan="2"> <div class="body"> <div class="topicDivider"> </div> </div> </td> <td class="right" valign="top"> <!--right body column empty--> </td> </tr> <!--BEGIN PAGE BODY ITEM--> <tr class="topic"> <td class="main" valign="top" colspan="2"> <table> <tr class="topicHeader"> <td class="topicImageColumn"> </td> <td class="topicLineColumn"> <a name="Zweig43"></a> <span class=outlineNumberFirst>3.1 </span><span class=topicLineFirst>Das Drei-Ringe-Modell von RENZULLI und das Triadische Interdependenzmodell von MÖNKS</span> <span class="topicIcons"> </span> </td> </tr> </table> <div class="topicTextNotes"><div align="left"><img src="NotesImages/Zweig43NotesImage1.gif" align="bottom" width="276" height="225" border="0" alt="graphic" /></div> <div align="left"><font size="1"><span style="font-size:8pt">Abbildung 1: Drei- Ringe-Modell von RENZULLI &#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; </span></font><span></span></div> <div align="left"><font color="#010101"><span>Wie bereits erw&#228;hnt, k&#246;nnen Begabungen in motorischen, sozialen, mathematischen, k&#252;nstlerischen oder geistigen Bef&#228;higungen zum Ausdruck kommen. Mehrere Begabungsformen treten sehr h&#228;ufig zusammen auf. Jede Begabung &#150; durchschnittlich oder au&#223;ergew&#246;hnlich &#150; ben&#246;tigt Begleitung und F&#246;rderung, damit sie sich entwickeln kann. Begabungen k&#246;nnen sich nur in einem impulsivreichen und sozialen Umfeld entfalten.</span></font><span></span></div> <div align="left"><font color="#010101"><span>Besondere Begabung und Hochbegabung implizieren mindestens folgende drei Pers&#246;nlichkeitsmerkmale: <b>hohe intellektuelle F&#228;higkeiten, Kreativit&#228;t und Motivation</b><i>.</i> Hohe intellektuelle F&#228;higkeiten, die vor allem in Intelligenztests festgestellt werden k&#246;nnen, sind Grundbedingungen f&#252;r eine hohe Begabung. Diese <i>intellektuellen F&#228;higkeiten</i> beinhalten die allgemeine Intelligenz, d.h. Integration von allgemeiner Kapazit&#228;t, Informationen und Erfahrungen sowie die spezielle Intelligenz, die Leistungen auf einem Spezialgebiet einschlie&#223;t. Solche F&#228;higkeiten werden anhand von Intelligenztests gemessen. Die <i>Motivation</i> zeigt sich in der Beharrlichkeit, Faszination oder durch das Involviertsein in eine Aufgabe. Flexibilit&#228;t, Originalit&#228;t im Denken sowie die Offenheit f&#252;r Neues oder geistige Verspieltheit charakterisieren die <i>Kreativit&#228;t</i>.</span></font><span></span></div> <div align="left"><font color="#010101"><span>RENZULLI macht deutlich, dass diese intellektuellen F&#228;higkeiten isoliert betrachtet, noch kein hochbegabtes Verhalten ausmachen. Diese m&#252;ssen vielmehr mit Kreativit&#228;t und Motivation gekoppelt sein. Konkret bedeutet das, dass ein Kind, das nachweislich &#252;ber hohe geistige F&#228;higkeiten verf&#252;gt, nur dann eine au&#223;ergew&#246;hnliche Leistung erbringen kann, wenn es sich von der Aufgabe im hohen Ma&#223;e angesprochen und herausgefordert f&#252;hlt. Ein Kind mit hohem Potential wird auf Dauer kaum au&#223;ergew&#246;hnliche Leistungen erbringen, wenn es sich nicht mit Aufgaben auseinandersetzen darf, die seinen eigenen F&#228;higkeiten entsprechen. Was bedeutet das f&#252;r die Schule und den Unterricht? Die Motivation zeigt die Bereitschaft, einen Aufwand zu erbringen. Sie weckt das Interesse und die Ausdauer f&#252;r eine Aufgabe. Das Kind entscheidet dar&#252;ber, wie viel Kraft und Zeit es in eine Aufgabe steckt. Der innere Antrieb, die Neugier und Entdeckerfreude bringen das Kind dazu, sich nicht mit dem einmal erreichten Leistungsstand zufrieden zu geben, sondern anzustreben h&#246;here Leistungen zu erbringen. Im Laufe der Schulezeit stellt sich das Kind eigene Leistungserwartungen. Die Lernerfahrungen eines Kindes differenzieren sich zunehmend in Richtung Erfolg bzw. Vermeidung von Misserfolg. Ein erfolgsorientiertes Kind strebt den direkten Lernerfolg an. Die Erfolgsorientiertheit f&#252;hrt h&#228;ufig zu besseren Leistungen. Die Angst vor m&#246;glichem Versagen, stellt das Kind enorm unter Druck. Es ist am meisten darauf bedacht, Fehler zu vermeiden. Die Konzentration auf die eigentliche Aufgabe ist bei misserfolgsorientierten Kindern gering. Sie haben mehr Angst vor dem Versagen.</span></font><span></span></div> <div align="left"><font color="#010101"><span>Die Verkn&#252;pfung von hohen intellektuellen F&#228;higkeiten, der Motivation und der Kreativit&#228;t ist f&#252;r die F&#246;rderung von Leistungen eines Sch&#252;lers im Unterricht besonders wichtig. Erst wenn diese drei Faktoren optimal zusammenspielen, kann sich eine au&#223;ergew&#246;hnlich hohe Leistung oder ein begabtes Verhalten zeigen.</span></font><span></span></div> <div align="left"><font color="#010101"><span>Eine gro&#223;e Rolle spielt, wie bereits angesprochen, das soziale Umfeld. Franz J. M&#214;NKS entwickelte das zuvor beschriebene Modell von RENZULLI weiter. Er geht davon aus, dass sich eine hohe Begabung nur dann entfalten kann, wenn drei &#228;u&#223;ere Einflussfaktoren (Schule, Familie, Freunde/Gleichaltrige oder Peers) und die drei inneren F&#228;higkeitsbereiche (hohe intellektuelle F&#228;higkeiten, Motivation und Kreativit&#228;t) g&#252;nstig ineinander greifen. Das bedeutet, dass f&#252;r eine gesunde Entwicklung ein guter sozialer Austausch mit insbesondere der <i>Familie</i>, der <i>Schule</i> und dem <i>Freundeskreis</i> unentbehrlich ist. </span></font><span></span></div> <div align="left"><img src="NotesImages/Zweig43NotesImage6.gif" align="bottom" width="293" height="252" border="0" alt="graphic" /></div> <div align="left"><font color="#010101" size="1"><span style="font-size:8pt">Abbildung 2: Triadisches Interdependenzmodell von M&#214;NKS</span></font><span></span></div> <div align="left"><font color="#010101"><span>Die Eltern eines begabten Kindes sind sehr h&#228;ufig durch den Wissensdrang, den Lernwillen sowie der Energie &#252;berfordert und stehen der Entwicklung oft hilflos gegen&#252;ber. Relativ h&#228;ufig stellen sie auf Grund der Begabung hohe Anforderungen an das Kind und verlieren das psychische Wohlbefinden v&#246;llig aus den Augen. </span></font><span></span></div> <div align="left"><font color="#010101"><span>Die Lehrer haben oft Schwierigkeiten mit dem enorm hohen Lerntempo und der Leistungs- und Lernkapazit&#228;t begabter Kinder und Jugendlicher. Das kann sich einerseits in Unterforderung und andererseits in &#220;berforderung der Sch&#252;ler &#228;u&#223;ern. Die Reaktion darauf ist meist mit Ablehnung und Nichtbeachtung verbunden. </span></font><span></span></div> <div align="left"><font color="#010101"><span>Gleichaltrige Gruppen, auch Peers genannt, haben einen gro&#223;en Einfluss auf ihre Freunde. Auf Grund ihrer Bef&#228;higung werden sie h&#228;ufig mit Worten Streber&#147; und Schlaumeier&#147; angegriffen. Solche Aussagen machen es schwer, gleichaltrige Freunde zu finden und im Klassenverband akzeptiert zu werden. Meist suchen sie sich &#228;ltere Freunde, die eventuell gleiche Interessen und Neigungen haben.</span></font><span></span></div> <div align="left"><font color="#010101"><span>Die Sozialumgebung ist die zweite Triade, die zur Verwirklichung von Anlagen wesentlich beitr&#228;gt. Eine gut verlaufende Interaktion zwischen Person und Umgebung kann erst dann zustande kommen, wenn sich die betreffende Person auch gen&#252;gend soziale Kompetenz zu eigen gemacht hat, d.h. f&#228;hig ist, mit anderen einen befriedigenden Umgang zu haben.&#147;</span></font><span></span></div> <div align="left"><font color="#010101"><span>Intelligenz, die mit einem Intelligenz- oder F&#228;higkeitstest gemessen wird, liegt &#252;ber dem Durchschnitt, der h&#228;ufig anhand eines Intelligenzquotienten definiert wird. Die meisten Menschen, ca. Zweidrittel der Bev&#246;lkerung (68 Prozent), erreichen einen IQ zwischen 85 und 115. Dies wird als Normalbereich der Intelligenz bezeichnet.&#147; Der gr&#246;&#223;te Teil der Bev&#246;lkerung, etwa 95 Prozent, weist einen Intelligenzquotienten zwischen 70 und 130 auf. Rund zwei Prozent der Bev&#246;lkerung lassen sich durch extrem niedrige Leistungen nachweisen. Sie haben einen sehr geringen Intelligenzquotienten, unter 70. Das Gegenst&#252;ck dazu sind Menschen, die einen sehr hohen IQ, &#252;ber 130, besitzen. Man spricht von <i>hoher intellektueller F&#228;higkeit</i>, wenn eine Person, eine extrem hohe Intelligenz besitzt, die sich in einem IQ von 130 oder h&#246;her ausdr&#252;ckt.&#147; </span></font><span></span></div> <div align="left"><font color="#010101"><span>Hochbegabtes Verhalten wird nicht als statisches Gebilde, sondern als das Ergebnis einer dynamischen Wechselwirkung zwischen individuellen Begabungsanlagen und dem f&#246;rdernden oder hemmenden Einfluss der sozialen Umwelt verstanden. Erst bei g&#252;nstigem Ineinandergreifen der sechs gleichberechtigten Bedingungskomponenten kann sich die Hochbegabung als hervorragende Leistung entwickeln. Je mehr dieses Zusammenspiel der einzelnen Faktoren funktioniert, umso besser kann ein Kind seine hohen intellektuellen F&#228;higkeiten in eine hohe Leistung umsetzen.</span></font><span></span></div></div> </td> <td class="right" valign="top"> <!--right body column empty--> </td> </tr> <!--END PAGE BODY ITEM--> <!-- BEGIN TOP BUTTON --> <tr class="topic"> <td class="main" valign="top" colspan="2"> <div class="body"> <div class="topCommand"> <span class="commands"> <span class="command"> <img src="Res/images/top_button.gif" alt=""> <a href="javascript:scroll(0,0)"> <span class="label">Seitenanfang</span> </a> </span> </span> </div> </div> </td> <td class="right" valign="top"> <!--right body column empty--> </td> </tr> <!-- END TOP BUTTON --> </table> <!-- BEGIN SIDE NAVIGATION WRAPPER--> </td> </tr> </table> <!-- END SIDE NAVIGATION WRAPPER--> <!-- END PAGE BODY--> <!---BEGIN FOOTER--> <table id="pageFooter"> <tr> <!-- reserved for image <td class="left" rowspan="2"></td>--> <td class="center" rowspan="2"> <div class="footerText">J. Angelike / Dr. Matthias Brodbeck</div> </td> <td class="right"> <div class="hyperlink"> <span> <a href="http://www.thillm.de" target="_blank">Powered By MindManager X5</a> </span> </div> </td> </tr> <tr> <td class="right"> <div class="lastUpdated"> <span>Letzte Aktualisierung:</span> <span>28.06.2005</span> </div> </td> </tr> <tr> <td></td> </tr> </table> <!---END FOOTER--> </body> </html>